Leseerlebnis schaffen (SEO-Guide Teil 3)

Bilder wecken Emotionen


Das Leseerlebnis wird durch die Verwendung deutlich verbessert und bietet zudem weitere SEO-Möglichkeiten. Ferner sollte der Dateiname des Bildes die wichtigsten Keywords enthalten. Zudem sollten Sie den Bild-Alt-Text unbedingt nutzen und eine lesbare Kurzbeschreibung des Bildes mit den wichtigsten Keywords hinterlegen. Darüber hinaus kann man den Title-Text verwenden. Dies hat aber geringe Auswirkungen.


Unsere Empfehlung: Setzen Sie Bilder ein und lassen Sie die wichtigsten Keywords im Dateinamen, Bild-Alt-Text und Title-Text vorkommen.

Interne Verlinkungen


• Interne Verlinkungen sind sehr wichtig, um verwandte Themen zu verbinden und so den einzelnen Seiten mehr Relevanz zu verleihen. Das heißt Sie verlinken von neuen Artikeln auf passende, ältere Artikel.
• Zudem sollten Sie Themen-Seiten einstellen, um hochwertige Artikel zu promoten. Dadurch werden die Seiten aufgewertet und wichtige Themen für die User zentral präsentiert. Wenn Sie einen Artikel besonders pushen möchten, sollten Sie hier von mehreren anderen thematisch passenden Artikeln und auch von der Startseite auf diesen Artikel verlinken.
• Dennoch sollten Sie nicht immer mit demselben Ankertext (häufig die Artikel-Überschrift) verlinken, sondern diesen variieren. Z.B. die wichtigsten Keywords des Zielartikels als Linktext.
• Bei Bedarf sollten Sie sogenannte Nofollow-Tags einsetzen. Hierbei handelt es sich um Hyperlinks mit einem rel = “nofollow” Tag. Kurzum, diese Links haben keinen Einfluss auf das Suchmaschinenranking in Hinblick auf die Ziel-URL. Abgesehen davon crawlt Google diese Links nicht einmal.
• Allerdings sollten Sie ungültige oder veraltete Verlinkungen unbedingt vermeiden.

Unsere Empfehlung: Verlinken Sie passende Artikel und achten Sie darauf, dass nicht jeder Leser die Website gleichermaßen nutzt. Folglich nutzt der eine User die Suchfunktion, der andere möglicherweise die Kategorien und einer noch ein weiterer klickt auf ähnlichen Artikel. Deshalb sollte man unterschiedliche interne Verlinkungen anbieten.

Externe Verlinkungen


Verlinken Sie auf thematisch passende Artikel auf anderen Websites. Denn die eigenen Leser wissen es zu schätzen, wenn man nicht nur gute Inhalte, sondern auch weiterführende Links anbietet. Des Weiteren dient es auch als Indikator für Suchmaschinen. Dennoch nicht übertreiben. Hingegen hunderte externe Links auf einer Seite fallen negativ auf. Außerdem sollten Sie keine Links auf themenfremde Seiten setzen.

Unsere Empfehlung: Das Web lebt von der Verlinkung. Treffen Sie hier eine sorgfältige und wertvolle Auswahl!

Die Nutzung von URLs


Setzen Sie für sich “sprechende” Links ein. Das bedeutet, dass der User den Inhalt des Links auf den ersten Blick erfassen kann. Zudem sollte der Link am besten 1-2 Keywords enthalten. Richtigerweise sollten sie auch Zahlen oder Query-Strings meiden.

Unsere Empfehlung: Sprechende URLs sollten Standard sein.

Optimaler Einsatz von Technik


Schnelle Ladezeiten führen zu einem verbesserten Ranking und geringeren Abbrüchen eines Seitenaufrufs. Hinzu kommt, dass sich die Ladezeiten durch verschiedene Maßnahmen verbessern lassen:

Kleine Bilddatei-Größen, weniger Bilder, weniger Datenbankabfragen, Caching. HTML und CSS sollte möglichst W3C-konform sein. JS-Dateien erst am Ende der Seite laden.
Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Software, um Sicherheitslücken vorzubeugen.

Unsere Empfehlung: Auch wenn Sie sich mit HTML und Co. nicht so gut auskennen, sollten Sie dafür sorgen, dass die eigenen Seiten schnell und möglichst fehlerfrei sind. Wir helfen Ihnen gerne dabei!

Usability entscheidet


Die sogenannte Bounce-Rate ist ein wichtiger Ranking-Faktor. Damit sind User gemeint, die sofort wieder eine Website verlassen, weil Ihnen der erste Eindruck nicht zusagt. Auslöser hierfür könnte störende Werbung sein oder eine Einschränkung der weiteren Ergebnissuche. Alles in allem ist dies wiederum auf die eine oder andere Art auf schlechte Usability zurückzuführen.

Unsere Empfehlung: Wer dafür sorgt, dass das Erlebnis der User auf den eigenen Seiten positiv ist, bekommt beispielsweise mehr Backlinks, Tweets und auch längere Verweilzeiten. Eine Belohnung die stets zuträglich für die Suchmaschinenoptmierung ist.

Die perfekte Domain


Die ehemals große Bedeutung des Domain-Namen hat deutlich abgenommen. Trotzdem sollte man wenn möglich 1 Keyword im Namen verwenden. Nach wie können passende, ältere Domains mit vielen Backlinks und gutem Page Ranking von Vorteil sein. Sie sollten Ihre Domain im Nachhinein nicht mehr verändern, da die Weiterleitung stets an Linkkraft verliert.

Unsere Empfehlung: Wählen Sie gleich zu Beginn eine passende Domain. Vorausgesetzt Sie verwenden keinen Markennamen, sollten Sie stattdessen eines Ihrer Keywords verwenden.

Weitere Anmerkungen


Nutzen Sie robots.txt, um festzulegen welche Bereiche Ihrer Website gecrawlt werden können. Des Weiteren sollten Sie eine XML-Sitemap erzeugen, die alle Ihre Seiten enthält und somit das Aufsuchen der Seiten für Crawler einfacher macht. Gebrauchen Sie zudem Microdata bzw. Rich Snippets für Ihre Seitenoptimierung. Auf jeden Fall sollten Sie das Social Web nutzen und beispielsweise Social Buttons einbinden, um die Interaktion Ihrer User zu erhöhen. Bitte vermeiden Sie den Gebrauch von Frames und Flashs. Auch Uralt-Tricks wie weiße Schrift auf weißem Hintergrund gehören der Vergangenheit an. Die Verwendung von Black Hat SEO sorgt meistens nur kurze Zeit für Erfolg. Daher sollten Sie stets auf White Hat SEO setzen.

Unsere Empfehlung: Nutzen Sie zum Tracking und Auswertung der Funktionstüchtigkeit Ihrer Website und Links ein Analyse-Tool!

Google-Webmastertools: https://www.google.com/webmasters/tools
SEO SiteCheckup: http://seositecheckup.com/

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